Wirbellose Tiere

In den Sälen 22, 23 und 24 bringen wir Ihnen die erstaunlich formen- und artenreiche Welt der wirbellosen Tiere näher: Einzeller, Schwämme, Hohltiere, unterschiedlichste "Würmer", Schnecken, Muscheln, Tintenfische, Stachelhäuter und Gliederfüßer sind wesentliche Bestandteile diverser Lebensräume auf unserem Planeten.
 
Seit der Gründung des Museums vor 250 Jahren haben Mitarbeiter weltweit gesammelt und geforscht. Die wissenschaftlichen Sammlungen sind ein Kulturgut von internationaler Bedeutung – jedes einzelne Objekt birgt eine Unzahl von Informationen, deren Verfügbarkeit mit der Entwicklung neuer Forschungsmethoden ständig vermehrt wird. Nur ein sehr kleiner Teil der umfangreichen wissenschaftlichen Sammlungen ist ausgestellt und soll den Besucherinnen und Besuchern einen Einblick in die Formenvielfalt der Tiere und ihrer Lebensräume vermitteln.

 

: Durchsichtige, spiralige Strukturen, die einen kreisförmigen sternförmigen Körper umgeben (KI-generierter Alt-Text, erstellt mit GPT-4.1-mini)



Ausgewählte Objekte

Echte Wendeltreppe, (Epitonium scalare), Die Tiere leben im Indo-Westpazifik im Flachwasserbereich unter 15m Tiefe und ernähren sich hauptsächlich von Nesseltieren. Der Schleim dieser Schneckenart färbt sich im Licht und an der Luft violett. Die Schalen zählten für Sammler früher zu den teuersten Stücken.: Elfenbeinfarbene Schale der Echten Wendeltreppe mit charakteristisch wulstigen, spiralförmig aufsteigenden Windungen auf blauem Grund. (KI-generierter Alt-Text, erstellt mit GPT-4.1-mini)
Echte Wendeltreppe, (Epitonium scalare), Die Tiere leben im Indo-Westpazifik im Flachwasserbereich unter 15m Tiefe und ernähren sich hauptsächlich von Nesseltieren. Der Schleim dieser Schneckenart färbt sich im Licht und an der Luft violett. Die Schalen zählten für Sammler früher zu den teuersten Stücken.
Gorgonenhaupt, (Gorgonocephalus verrucosus), Die zu den Schlangensternen gehörigen Gorgonenhäupter können bis zu 30 Jahre alt werden. Zur Erbeutung kleinerer Meerestiere fungieren die stark verzweigten Arme als Fangkorb. Die Mundöffnung ist bauchseitig in der Mitte des Körpers. Saal 22 : Gorgonenhaupt mit dicht verzweigten Armen auf blauem Untergrund (KI-generierter Alt-Text, erstellt mit GPT-4.1-mini)
Gorgonenhaupt, (Gorgonocephalus verrucosus), Die zu den Schlangensternen gehörigen Gorgonenhäupter können bis zu 30 Jahre alt werden. Zur Erbeutung kleinerer Meerestiere fungieren die stark verzweigten Arme als Fangkorb. Die Mundöffnung ist bauchseitig in der Mitte des Körpers. Saal 22
Das Perlboot, (Nautilus pompilius), ist ein lebendes Fossil. Diese Kopffüßer ("Tintenfische"), deren nächste Verwandte schon die kambrischen Meere (vor 520 Millionen Jahre) bevölkert haben, sind Fleischfresser. Die Nahrungspalette umfasst Krebse, Fische und Aas. Saal 23: Zwei Gehäuse des Perlboots, eines geschlossen, das andere längs geöffnet, beide mit spiralig gebänderter Schale. (KI-generierter Alt-Text, erstellt mit GPT-4.1-mini)
Das Perlboot, (Nautilus pompilius), ist ein lebendes Fossil. Diese Kopffüßer ("Tintenfische"), deren nächste Verwandte schon die kambrischen Meere (vor 520 Millionen Jahre) bevölkert haben, sind Fleischfresser. Die Nahrungspalette umfasst Krebse, Fische und Aas. Saal 23
Rote Edelkorallen, (Corallium rubrum)werden für die Schmuckerzeugung vor allem im westlichen Mittelmeer intensiv durch Korallenfischer und Taucher besammelt. Dadurch sind die Bestände stark zurückgegangen und die Art ist in manchen Meeresteilen sogar verschwunden. In einigen Ländern wurden Schutzbestimmungen erlassen. Saal 22: Verzweigtes, rötliches Korallenstück auf einem Sockel, Äste unregelmäßig verästelt, Beschriftung am Sockel erkennbar. (KI-generierter Alt-Text, erstellt mit GPT-4.1-mini)
Rote Edelkorallen, (Corallium rubrum)werden für die Schmuckerzeugung vor allem im westlichen Mittelmeer intensiv durch Korallenfischer und Taucher besammelt. Dadurch sind die Bestände stark zurückgegangen und die Art ist in manchen Meeresteilen sogar verschwunden. In einigen Ländern wurden Schutzbestimmungen erlassen. Saal 22
Perlboot, Die Schale des Perlbootes (Nautilus pompilius) ist in Kammern unterteilt. In der letzten, größten Kammer befindet sich der Weichkörper des Tieres, die übrigen Kammern sind mit Gas und Körperflüssigkeit gefüllt und durch einen Schlauch ("Sipho") miteinander verbunden. Durch Änderung des Gasvolumens kann Nautilus wie ein U-Boot aufsteigen, absinken oder in einer bestimmten Wassertiefe schweben.: Querschnitt durch ein großes Nautilus-Perlboot, sichtbare spiralige, unterteilte Kammern, Außenrand glänzend, Hintergrund blau. (KI-generierter Alt-Text, erstellt mit GPT-4.1-mini)
Perlboot, Die Schale des Perlbootes (Nautilus pompilius) ist in Kammern unterteilt. In der letzten, größten Kammer befindet sich der Weichkörper des Tieres, die übrigen Kammern sind mit Gas und Körperflüssigkeit gefüllt und durch einen Schlauch ("Sipho") miteinander verbunden. Durch Änderung des Gasvolumens kann Nautilus wie ein U-Boot aufsteigen, absinken oder in einer bestimmten Wassertiefe schweben.
Vitrine mit Steinkorallen, Steinkorallen sind Blumentiere (Hexacorallia, Anthozoa), deren Einzelpolypen Kalk ausscheiden, Kolonien aufbauen und Korallenriffe bilden. Im Gewebe der Tiere lebende symbiontische Algen unterstützen die Kalkbildung, das Wachstum und den Stoffwechsel der Polypen. Die meisten Riffkorallen reagieren empfindlich auf Verschmutzungen des Wassers und auf Temperaturveränderungen. Die gestressten Tiere bleichen durch Verlust ihrer Algensymbionten aus (coral bleeching) und können in der Folge absterben.: Vitrine mit verschiedenen Steinkorallen in unterschiedlichen Formen und Strukturen, überwiegend hellgrün bis weißlich (KI-generierter Alt-Text, erstellt mit GPT-4.1-mini)
Vitrine mit Steinkorallen, Steinkorallen sind Blumentiere (Hexacorallia, Anthozoa), deren Einzelpolypen Kalk ausscheiden, Kolonien aufbauen und Korallenriffe bilden. Im Gewebe der Tiere lebende symbiontische Algen unterstützen die Kalkbildung, das Wachstum und den Stoffwechsel der Polypen. Die meisten Riffkorallen reagieren empfindlich auf Verschmutzungen des Wassers und auf Temperaturveränderungen. Die gestressten Tiere bleichen durch Verlust ihrer Algensymbionten aus (coral bleeching) und können in der Folge absterben.
  
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